Wir sind für Sie da!

Öffnungszeiten:
Mo, Do  08:00 - 18:00 Uhr
Di, Mi, Fr  08:00 - 16:00 Uhr
Sa, So und Feiertag  08:30 - 15:00 Uhr

København
☎ +45 70 60 60 90
copenhagen[at]vivaneo.dk

Aarhus
☎ +45 86 27 76 26
aarhus[at]vivaneo.dk

Aalborg
☎ +45 (0)98 14 45 55
faurskov[at]fertilitet-ultralyd.dk

Holbæk
☎ +45 (0)59 44 13 01

Skive
☎ +45 (0)97 51 04 00
mail[at]dr-rolighed.dk

StorkKlinik
☎ +45 32 57 33 16 info[at]storkklinik.dk

 

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

TESE/MESA

Unter bestimmten Umständen enthält das Ejakulat eines Mannes nur sehr wenige gesunde oder gar keine gesunden Samenzellen (Spermien). Dies wird als Azoospermie oder Oligospermie/Kryptozoospermie bezeichnet. Wenn Sperma keine Samenzellen enthält, können Samenzellen oft mittels TESE oder MESA extrahiert werden.

Was kann abnorme Spermien verursachen?

  • eine inoperable Obstruktion, die Durchtrennung oder das Fehlen des Samenleiters oder
  • eine extrem herabgesetzte Spermienproduktion oder das gänzliche Ausbleiben von Spermienproduktion - zum Beispiel aufgrund von Gendefekten, Umweltgiften, Infektionen, einem Hodenhochstand in der Kindheit, der zu spät behandelt wurde, oder von Krampfadern der Hoden.

Darüber hinaus kann es vorkommen, dass ein Mann nicht ejakulieren kann, beispielsweise aufgrund eines Tumors oder einer Querschnittslähmung. In solchen Fällen ist es normalerweise nicht möglich, eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege zu erreichen.

Spermienentnahme mit einer TESE-/MESA-Behandlung

In diesen Fällen befinden sich jedoch häufig noch befruchtungsfähige Spermien in den Nebenhoden oder Hoden des Mannes. Ein Arzt kann diese mithilfe eines kleinen chirurgischen Eingriffs entnehmen. Hierzu kann beispielsweise die mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA) oder die testikuläre Spermienextraktion (TESE) eingesetzt werden.

 

Was ist eine MESA?

Bei der mikrochirurgischen epididymalen Spermienaspiration (MESA) nimmt der Arzt einen kurzen chirurgischen Eingriff vor, der gewöhnlich unter Vollnarkose durchgeführt wird, um den Samenleiter des Mannes freizulegen. Der Arzt entfernt dann mit einer feinen Kanüle das bewegliche Sperma von den Nebenhoden. Dieser Eingriff findet zum Beispiel dann Anwendung, wenn am Samenleiter eine Obstruktion vorliegt, er durchtrennt ist oder ganz fehlt.

 

Was ist eine TESE?

Wenn überhaupt keine Spermien produziert werden oder die Spermienproduktion gestört ist, ist es möglich, dass sich in den Hoden einige Spermien befinden. Diese können mithilfe einer testikulären Spermienextraktion (TESE) gewonnen werden. Bei diesem Eingriff werden die Spermien direkt aus einzelnen Gewebestücken des Hodens erhalten.

TESE, auch als Hodenbiopsie oder Hodenaspiration bekannt, wird unter Vollnarkose durchgeführt. Bei diesem Eingriff verwendet der Arzt eine dünne Biopsienadel, um kleine Gewebeproben an mehreren Stellen in einem oder beiden Hoden zu entnehmen. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert etwa zehn Minuten. Bei Bedarf kann die Operation wiederholt werden.

Wie stehen die Chancen, bei einer MESA-/TESE-Behandlung Spermien zu finden?

MESA und TESE sind sehr erfolgreiche Verfahren. In 75 Prozent der Fälle finden Ärzte funktionsfähige Spermien. Die Erfolgswahrscheinlichkeit hängt jedoch weitgehend von der zugrunde liegenden Störung oder den Ursachen des Spermienmangels im Ejakulat ab. Verschiedene Untersuchungen des Partners (Hormonanalysen, genetische Studien usw.) können häufig vor dem Eingriff durchgeführt werden, um eine gute Vorhersage der Prognose und der sich daraus ergebenden Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu ermöglichen.

Risiken und Nebenwirkungen einer TESE-/MESA-Behandlung

Wie bei jeder Operation unter Narkose sind mit TESE und MESA bestimmte Risiken verbunden, die der behandelnde Arzt individuell erläutern wird. In seltenen Fällen können beispielsweise postoperative Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen des Hodensacks oder eine Infektion der Nebenhoden nach der Operation auftreten. Es ist daher ratsam, sich nach der Operation etwa fünf Tage lang auszuruhen und frühestens am Folgetag des Eingriffs zu duschen. Es ist ebenfalls ratsam, nach der Operation etwa zwei Wochen lang nicht zu baden und in dieser Zeit auch keine Sauna zu benutzen.

Was passiert mit den Spermien, die durch die TESE-/MESA-Behandlung gewonnen werden?

Die Spermien- oder Hodenproben, die mithilfe der TESE-/MESA-Behandlung gewonnen wurden, werden sofort aufbereitet und im Labor untersucht. Wenn Spermien gefunden werden, werden sie in der Regel zunächst in flüssigem Stickstoff eingefroren (Kryokonservierung).

Die Menge an Spermien, die mithilfe der TESE-/MESA-Behandlung gewonnen wird, ist in der Regel eher gering, und die gewonnenen Spermien sind aus eigener Kraft zu einer Befruchtung nicht in der Lage (z. B. durch Insemination in die Gebärmutterhöhle). Aus diesem Grund werden die Eizellen des Partners immer mit Hilfe einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI)befruchtet.

Bezahlen die Krankenkassen die Kosten einer TESE-/MESA-Behandlung?

Inwieweit die Krankenkassen die Kosten übernehmen, hängt vom jeweiligen Staat ab. Unsere Ärzte beraten Sie gerne über Ihre Möglichkeiten. 

Weitere interessante Themen für Sie

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Kontaktformular

Unsere Öffnungszeiten:

Mo, Do  08:00 - 18:00 Uhr
Di, Mi, Fr  08:00 - 16:00 Uhr
Sa, So und Feiertag  08:30 - 15:00 Uhr

København
☎ +45 70 60 60 90
copenhagen[at]vivaneo.dk

Aarhus
☎ +45 86 27 76 26
aarhus[at]vivaneo.dk

Aalborg
☎ +45 (0)98 14 45 55
faurskov[at]fertilitet-ultralyd.dk

Holbæk
☎ +45 (0)59 44 13 01

Skive
☎ +45 (0)97 51 04 00
mail[at]dr-rolighed.dk

StorkKlinik
☎ +45 32 57 33 16 info[at]storkklinik.dk
 

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!