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Samenspende in Dänemark

Während der Fruchtbarkeitsbehandlung kann es notwendig sein, eine Samenspende zu verwenden. Für manche ist dies die einzige Möglichkeit, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn:

  • bei einem Mann weder im Ejakulat noch in den Hoden Sperma vorhanden ist, oder
  • ein Mann an einer Erbkrankheit leidet.
  • eine alleinstehende Frau oder ein lesbisches Paar schwanger werden möchten.

Fünf wichtige Fragen über die Spenderwahl und die Geburt eines Spenderkinds

1. Welche Form der Spende bevorzugen Sie? Bekannter Spender, anonym plus oder anonym?

Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, auch wenn inzwischen einiges darauf hindeutet, dass man – gerade in Dänemark – immer mehr zu einem bekannten Spender neigt. Wir sagen immer: Wenn Sie und ggf. Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin die für Sie richtige Wahl getroffen haben, ist das mit größter Sicherheit auch für Ihr Kind richtig. Deswegen sollten Sie sich mit den verschiedenen Wahlmöglichkeiten vertraut machen und dazu Stellung beziehen.

Wenn alleinstehende Frauen und lesbische Paare ihre Wahl treffen, wählen die meisten einen Spender, dessen Name des Kindes später erfahren kann. Dies gilt insbesondere für Dänemark, wo die Menschen gegenüber den verschiedenen Formen des Familienlebens sehr tolerant sind. Den meisten Frauen ist es wichtig, dem Kind keine Hindernisse in den Weg zu legen. Einige Singles bringen auch folgendes Argument vor: „Wenn ich meinem Kind schon keinen Familienvater geben kann, dann soll es zumindest später den Namen des biologischen Vaters erfahren können.“ Wir erleben auch, dass sich inzwischen immer mehr heterosexuelle Paare als früher für die Wahl eines später bekannten Spenders entscheiden, da die Toleranz in der Gesellschaft deutlich zugenommen hat. 

Andere entscheiden sich für die Lösung anonym plus oder anonym, da sie selbst die Verantwortung für das Kind (auch in dessen Namen) übernehmen möchten und die Entscheidung, später mehr zu erfahren, nicht „einfach“ dem Kind überlassen wollen. 

Inzwischen spielt auch eine andere Frage für die Wahl des Spenders eine entscheidende Rolle. Denn was bedeutet es, einen Spender zu wählen, dessen Identität später erfragt werden kann? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht ganz einfach. Das Gesetz besagt nicht, dass das Kind ein Recht darauf hat, den Spender zu treffen, wenn es das 18. Lebensjahr vollendet hat. Es hat nur das Recht, seine Identität zu erfahren. Das führt zwangsläufig zu der Frage: Was bedeutet Identität in diesem Zusammenhang? Ist damit der Name des Mannes gemeint, seine Anschrift oder nur Informationen über ihn? Wir können diese Frage nicht beantworten, da Samenbanken unterschiedliche Vorgehensweisen haben.

In Dänemark können Spenderkinder die Identität des Spenders erst seit 2007 erfahren. Mit anderen Worten haben die ersten Kinder, die mithilfe solcher Spender gezeugt wurden, das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht. So können wir auch noch nicht wissen, wie die verschiedenen Samenbanken mit dieser Frage umgehen. Für einige ist die Wahl einer anonymen Spende damit die einfachste Lösung – einzig, weil sie ihrem Kind damit eine eindeutige Antwort geben können. Und die lautet nicht: „Da müssen wir abwarten, bis du 18 bist.“ Mit der Wahl eines anonymen Spenders steht eindeutig fest, welche Informationen das Kind erhalten kann. 

In bestimmten Kreisen, gerade außerhalb Dänemarks, genießt ein Spenderkind kein hohes Ansehen. Das kann auch ein Grund dafür sein, dass sich Frauen und Paare für eine anonyme Spende entscheiden, da sie weder ihr Kind noch ihr Umfeld über die Hintergründe der Empfängnis informieren möchten.

2. Was möchten Sie entscheiden – und was der StorkKlinik überlassen?

Eine zentrale Frage, der Sie sich stellen müssen, lautet: Was möchten Sie entscheiden? Einigen ist es wichtig, jede Wahlmöglichkeit genau durchzusprechen. Andere möchten einen Spender mit blonden Haaren und blauen Augen. Wieder anderen ist es wichtig, dass ein Spender dieselben Wertvorstellungen, Lebensanschauungen und Interessen hat wie sie selbst. Und dann gibt es Menschen, denen all dies überhaupt nicht wichtig ist. 

Die meisten haben jedoch den einen oder den anderen Wunsch, und das ist nur zu verständlich. Eines dürfen Sie dabei aber nicht vergessen: Eine Garantie, dass Ihr Wunsch erfüllt wird, gibt es nicht. Selbst wenn der Spender blaue Augen haben sollte, würden wir nie garantieren, dass Ihr Kind auch blaue Augen hat. 

Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind blond und blauäugig wird, können wir nur einen Spender wählen, der diese Eigenschaften besitzt. Wenn wir einen Spender für Sie wählen, haben wir dieselben Informationen wie Sie. Den Spender selbst kennen wir nicht – dafür ist allein die Samenbank zuständig.

3. Wie stehen Sie zu einer möglichen Erbkrankheit eines Spenders?

Jeder Mensch hat Gene mit Fehlern. Dies gilt selbstverständlich auch für Samenspender. Natürlich wurde jeder Samenspender gründlich auf zahlreiche Krankheiten untersucht, eine Garantie für ein gesundes Kind ist dies jedoch nicht. Es muss aber auch gesagt werden, dass ein Spenderkind generell bessere Aussichten hat als ein natürlich gezeugtes, gerade weil der Spender so gründlich untersucht wurde. In vielen Fällen hat der Spender bereits Samen für andere Kinder gespendet. Falls bei diesen Fehlbildungen oder Erkrankungen festgestellt werden, die auf den Spendersamen zurückführbar sind, werden wir informiert, wenn der fragliche Samen, während die Untersuchungen laufen, unter Quarantäne steht.

4. Wünschen Sie sich mehr als ein Kind?

Häufig hören wir die Frage: „Wie viel Spendersamen soll ich kaufen?“ Hier einen Rat zu geben, ist gar nicht so einfach, da das kaum vorhersagbar ist. Ein wichtiger Aspekt, der so früh wie möglich berücksichtigt werden sollte, ist die Frage nach Vollgeschwistern: „Möchte ich/möchten wir mehr als ein Kind, wenn alles gut geht?“ Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, sollten Sie sich auch fragen, ob es für Sie wichtig ist, dass der dafür benötigte Samen wieder vom selben Spender stammt. Dies hat natürlich einen großen Einfluss darauf, wie viel Spendersamen Sie zu Beginn kaufen bzw. reservieren, gleichgültig, welche Spenderform Sie wählen.

5. Wie werden Sie Ihrem Kind erzählen, dass es ein Spenderkind ist?

Haben Sie darüber nachgedacht, was Sie Ihrem Kind erzählen werden? Und wann? Und wie? Wir raten immer, dass Sie sich bereits zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie sich für eine Samenspende entscheiden, Gedanken darüber machen, was Sie wann Ihrem Kind erzählen werden.

Einige Eltern warten einfach den Lauf der Dinge ab, andere planen eher, was sie sagen möchten, wieder andere führen ein Tagebuch, sobald sie anfangen, über ein Wunschkind nachzudenken, und bis sie ihr Kind im Arm haben. Dieses Tagebuch ist dann später für das Kind gedacht. 

Lesbische Paare und Singles haben hier einen kleinen Vorteil: Das Kind wird ihnen schon sagen, wann es eine Antwort möchte. Ein Zweijähriger fragt vielleicht: „Wo ist mein Papa?“ Die Antwort muss in dem Fall nur verständlich sein. Ist das Kind dann um die fünf Jahre alt, fragt es vielleicht nach. Einige Eltern erzählen bereits dem Säugling seine Geschichte.

Eines dürfen Sie dabei niemals vergessen: Ein Spenderkind ist immer ein Wunschkind. Und der Wunsch bestand schon lange vor der Zeugung. Es wurde ganz bewusst gewählt. Es ist das Wunschkind der Mutter und das Wunschkind der Mit-Mutter bzw. des Vaters. Und es ist ein Wunschkind des Spenders. Das ist ein wunderbares Geschenk – auch wenn man erst später davon erfährt.

Drei gute Ratschläge für Sie, die sich für Spendersamen entscheiden

Die Hebamme Julia Buus Nicholson hält für Eltern, die sich für Spendersamen entscheiden, drei gute Ratschläge bereit.

1. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl

Wenn Sie Entscheidungen über die Wahl eines Spenders treffen, muss sich dies richtig anfühlen. Es gibt kein rationales Richtig oder Falsch. Was zählt, ist Ihr Gefühl, die für Sie richtige Entscheidung getroffen zu haben. 

2. Seien Sie immer offen und ehrlich

Wenn Sie Ihrem Kind gegenüber immer ehrlich sind und ihm die Wahrheit sagen, können Sie nichts falsch machen. Beginnen Sie damit so früh möglich und nicht erst, wenn Ihr Kind schon Teenager ist. Alle Studien zeigen, dass es Kindern deutlich leichter fällt, mit der Wahrheit umzugehen, als das Gefühl zu bekommen, dass das Thema Spenderkinder ein Tabu ist. Bei lesbische Frauen und Singles ist das einfacher als bei einem heterosexuellen Paar, das aktiv zu diesem Thema Stellung beziehen muss. 

Seinem Kind gegenüber ehrlich zu sein, ist eine Sache, aber was sagt man seinem Umfeld? Was sagt eine alleinstehende Frau, die mit ihrem 2-jährigen Sohn in einem kleinen Dorf auf dem Lande lebt? Erzählt sie die Geschichte, die ihrer Meinung nach am ehesten verstanden wird, z. B.: „Nun ja, sein Vater und ich haben herausgefunden, dass wir nicht zusammenpassen.“ Oder sagt sie: „Ich habe mich in Dänemark mit Spendersamen inseminieren lassen.“ 

Eine Frau, die sowohl ihrem Kind als auch ihrem Umfeld die Wahrheit sagt, zeigt damit, dass sie zu ihrer Entscheidung steht. Damit vermittelt sie auch ihrem Kind, dass alles in Ordnung ist und dass es nichts Ungewöhnliches ist, ein Spenderkind zu sein.

3. Denken Sie an Ihr Kind 

Die Bedürfnisse Ihres Kindes sind immer wichtiger als Ihre eigenen. Stellen Sie sich immer vor, wie Ihr Kind je nach Alter reagieren wird. 

Was ist ein Spender? In der StorkKlinik benutzen wir folgende Definitionen:

Anonymer Spendersamen: Grundlegende Angaben (Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Gewicht)

Anonym plus Spendersamen: Grundlegende Angaben sowie Blutgruppe und Tätigkeit/Ausbildung

Samen eines Spenders, dessen Namen das Kind später erfahren kann: Anonym plus mit der Möglichkeit, die Identität zu einem späteren Zeitpunkt zu erfahren (durch Anfrage bei der Samenbank)

Samenbanken benutzen möglicherweise andere Definitionen für die verschiedenen Spenderformen und die Möglichkeit, den Namen des Spenders später zu erfahren.

Wie erfolgt die Fruchtbarkeitsbehandlung mit einer Samenspende?

1. Umfangreiche Untersuchung von Spendersamen und Spender

Samenspender werden sehr gründlich untersucht. Schon um überhaupt Samenspender werden zu können, müssen umfangreiche Spermien-, Blut- und Urinuntersuchungen vorgenommen werden.

Neben der üblichen Bestimmung der Spermaparameter werden bei jeder einzelnen Spende auch Blut-, Sperma- und Urinproben des Spenders auf infektiöse und sexuell übertragbare Krankheiten untersucht. Wenn die Qualität der Spermien den WHO-Richtlinien für Samenspender genügt, werden die Spermien eingefroren (Kryokonservierung).

Die Proben des Spenders werden jedoch 6 Monate lange in Quarantäne gehalten, bevor sie zur Befruchtung freigegeben werden. Nach 180 Tagen Quarantäne wird erneut eine Blutprobe des Spenders auf infektiöse und sexuell übertragbare Krankheiten getestet, und die Proben werden schließlich zum Verkauf freigegeben, wenn eine normale Serologie gegeben ist.

2. Vertragliche Verpflichtung

Menschen , die sich ein Kind wünschen, müssen zunächst von einem Arzt über medizinische, rechtliche und soziale Fragen im Zusammenhang mit der Samenspende aufgeklärt werden. Sie schließen dann einen schriftlichen Vertrag mit dem Arzt ab. Dieser Vertrag regelt die Rechte und Pflichten aller Beteiligten.
Darüber hinaus wird häufig ein notarieller Vertrag geschlossen, der in erster Linie die Rechte des durch diese Befruchtung entstandenen Kindes schützt.

Mit der Samenbank wird ebenfalls ein schriftlicher Vertrag geschlossen.

3. Auswahl eines geeigneten Samenspenders

Paare, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterziehen, können dann den geeigneten Samenspender nach verschiedenen Kriterien auswählen - einschließlich:

  • Haarfarbe,
  • Augenfarbe und
  • Körpergröße

In der Regel können sich die Paare die Online-Kataloge der Samenbank ansehen, um einen Samenspender mit den gewünschten Eigenschaften zu finden. Alternativ können auf Wunsch die Samenbanken den geeigneten Spender auswählen.

4. Befruchtung der Eizellen mit der Samenspende

Die Eizellen der Frau werden mit dem gespendeten Sperma befruchtet. Dies geschieht entweder mithilfe von

  • heterologer Insemination,
  • heterologer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder
  • heterologer intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI).

Die angewandte Methode sollte mit dem Arzt geklärt werden.

Von wem stammt die Samenspende?

Die Samenspenden stammen in der Regel aus einer Samenbank, in der sie normalerweise in eingefrorenem Zustand aufbewahrt werden (Kryokonservierung).

Die Samenspender sind zuvor von den Samenbanken sehr sorgfältig ausgewählt worden. Zum Beispiel müssen

  • sie zwischen 18 und 38 Jahre alt sein,
  • sie sowohl körperlich als auch geistig völlig gesund sein - sie dürfen keinerlei Infektions- oder Erbkrankheiten in der Familie haben - und
  • ihre Spermien eine optimale Qualität aufweisen und die Spender müssen über eine hohe Spermienzahl verfügen.

    Die Samenspender werden für ihre Spenden entschädigt.

    Welche Möglichkeiten gibt es bei der Samenspende?

    Wenn Sie sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung mit Spendersamen unterziehen, stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung:

    • Sie können uns einen Spender für Sie auswählen lassen, der Ihren Wünschen bezüglich Augenfarbe, Haarfarbe und Größe entspricht. Wir werden unser Möglichstes tun, um Ihre Wünsche zu erfüllen, können jedoch nichts garantieren.
    • Sie können Spendersamen basierend auf Ihren Wünschen bezüglich Augenfarbe, Haarfarbe und Größe in unserer Klinik kaufen. Ihre Wünsche werden garantiert und das Sperma ist bereit, wenn Sie zur Insemination kommen. Sie können selbst Spendersamen kaufen und aus verschiedenen Eigenschaften auswählen. Nachfolgend finden Sie Links zu den Samenbanken , mit denen wir zusammenarbeiten:

    www.europeanspermbank.com

    www.cryosinternational.com

    www.sellmerdiers.com  

    Haben Sie einen bekannten Samenspender?

    Wenn Sie Ihren eigenen oder einen bekannten Spender (der nicht Ihr Partner ist) für die Behandlung bei VivaNeo einsetzen möchten, unterliegt der bekannte Spender hinsichtlich des Screening-Prozesses samt Interview, körperlicher Untersuchung und Bluttests sowie Abstrichen auf Infektionskrankheiten der Praxis und den gesetzlichen Anforderungen der dänischen Gesundheitsbehörde.

    Es ist auch wichtig zu wissen, dass wir hier in der Klinik eine Unterschrift des/der festen Partner/in des bekannten Spenders benötigen, dass er/sie über die Anwendung des Samens des bekannten Spenders in Kenntnis gesetzt wurde.

    Risiken der Samenspende

    Im Rahmen Ihrer Aufklärung werden Ihnen die Risiken einer Samenspende persönlich von Ihrem Arzt erläutert. Für Frauen sind die Inseminationsrisiken sowie die Risiken von IVF und ICSI jedoch im Wesentlichen dieselben, wie wenn ihre Eizellen mit dem Sperma ihres Partners befruchtet würden. Risiken einer möglichen Infektion werden mit den oben genannten Maßnahmen weitgehend vermieden.

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