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Hormontherapie

Bei Menschen, die keine Kinder bekommen können, kann eine Hormonbehandlung die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft erhöhen. In vielen Fällen kann die Unfähigkeit Kinder zu bekommen auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückgeführt werden. Obwohl hormonelle Ursachen sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten können, wird eine Hormonbehandlung normalerweise bei Frauen durchgeführt.

 

Was sind die Vorteile von Hormonbehandlungen?

Die Hormonbehandlung bei Frauen zielt darauf ab, die Reifung der Eizellen zu fördern und einen Eisprung auszulösen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung. Die Erfolgsraten für jeden Behandlungszyklus können je nach Lebensalter der Frauen und Ausmaß der zugrunde liegenden Hormonstörung stark variieren (zwischen 10 und 20 %). In den meisten Fällen ist es daher sinnvoll, die Behandlung über mehrere Monate (Zyklen) durchzuführen.

Wann ist eine Hormonbehandlung sinnvoll?

Hormonelles Ungleichgewicht

Eine Hormonbehandlung eignet sich besonders für Frauen, bei denen die Reifung der Eizellen oder der Eisprung beeinträchtigt ist, oder bei denen gar kein Eisprung eintritt. Ursache ist meist eine Störung des Gleichgewichts zwischen dem männlichen Hormon (Androgen) und dem weiblichen Hormon (Östrogen) (sog. Hyperandrogenämie). Bei den betroffenen Frauen reifen die Eifollikel nur bis zu einer geringen Größe (ca. 6-8 mm) und der Eisprung bleibt aus.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

Bei einigen Frauen werden bei einer Ultraschalluntersuchung in den Eierstöcken erhöhte Mengen an Eifollikeln vorgefunden, was bedeutet, dass die monatliche Reifung eines einzelnen Follikels verzögert oder verhindert sein kann. Diese Störung wird als polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnet. Auch in diesen Fällen können durch eine Hormontherapie die Reifung und ein anschließender Eisprung erreicht werden.

Verringerte Hormonproduktion

In viel selteneren Fällen ist die Konzentration des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und/oder des Luteinisierenden Hormons (LH) herabgesetzt. FSH fördert das Wachstum von Eifollikeln, in denen die Eizellen reifen. In jedem Follikel befindet sich eine Eizelle. LH ist in erster Linie für den Eisprung verantwortlich, d. h. die Eizelle wird aus dem Follikel in den Eierstock abgegeben.

Andere hormonelle Ursachen

Eine gestörte Follikelreifung kann auch andere hormonelle Ursachen haben. Auch eine erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin kann etwa die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Prolactin fördert das Wachstum der Brustdrüsen während der Schwangerschaft und unterdrückt den Eisprung. Ein erhöhter Prolaktinspiegel vor der Schwangerschaft kann mit Prolaktinhemmern behandelt werden.

Auch die Schilddrüsenhormone dürfen nicht übersehen werden. Normale Spiegel der Schilddrüsenhormone haben einen großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durch die regelmäßige Verabreichung von Schilddrüsenhormonpräparaten behandelt werden.

Wie verläuft eine Hormonbehandlung?

1. Zyklusdiagnose

Vor Beginn der Hormonbehandlung wird während des Menstruationszyklus ein detailliertes Diagnoseverfahren durchgeführt. Bei diesem Diagnoseverfahren prüft der Arzt, ob eine hormonelles Ungleichgewicht vorliegt und welche Hormonspiegel zu hoch oder zu niedrig sind. Zusätzlich führt der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durch, um das Wachstum der Follikel in den Eierstöcken zu begutachten und zu prüfen, ob und wann ein Eisprung auftritt. Diese Informationen sind wichtig, um festzustellen, ob eine Hormonbehandlung erforderlich ist und welche Hormonpräparate für die Behandlung am besten geeignet sind.

2. Therapiebeginn

Die Behandlung beginnt in der Regel an Tag 3 bis 5 nach Beginn der Menstruation. Das Medikament kann entweder oral als Tabletten (Clomifen) oder als Injektion unter die Haut verabreicht werden. Die Injektionen enthalten normalerweise nur FSH, gelegentlich aber auch eine Kombination aus FSH und LH. Sie werden normalerweise einmal täglich mit einem Pen injiziert. Nach einer kurzen Einweisung können sich die Frauen die Injektion selbst verabreichen. Bei bestimmten sehr seltenen Hormonstörungen bietet eine Behandlung mit einer Hormonpumpe die besten Erfolgsaussichten.

3. Eisprung und Befruchtung

Ab Tag 8 des Menstruationszyklus überprüft der Arzt den Entwicklungsfortschritt der Follikel mit Ultraschall- und Blutuntersuchungen. Bei einigen Patientinnen wird der Eisprung spontan ausgelöst, sobald der größte Follikel eine Größe von etwa 18 bis 20 mm erreicht hat. In anderen Fällen muss der Eisprung mithilfe der Verabreichung eines anderen Hormons, des humanen Choriongonadotropins (hCG), ausgelöst werden. Der Arzt wird dann bestimmte Tage empfehlen, an denen Geschlechtsverkehr stattfinden soll, um die besten Aussichten auf eine erfolgreiche Befruchtung zu haben. Wenn jedoch die Beweglichkeit oder Anzahl der Spermien signifikant herabgesetzt ist, muss eine künstliche Befruchtung stattfinden.

Risiken und Nebenwirkungen einer Hormonbehandlung

Eingriffe in den Hormonhaushalt können Risiken und Nebenwirkungen zur Folge haben, die Ihnen der behandelnde Arzt vor der Behandlung individuell erläutern wird. Darüber hinaus wird der Arzt während des Behandlungszeitraums regelmäßig die Reifung der Eizellen und den Hormonspiegel überwachen, um eine Überdosierung zu vermeiden und die Risiken zu minimieren.

Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung sind:

  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Depressive Verstimmungen
  • Überstimulation: Wenn bei der Behandlung zu viele Eifollikel gebildet werden, rät der Arzt vom Geschlechtsverkehr ab, da zu viele reife Eizellen das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft (Zwillinge, Drillinge usw.) erhöhen, was mit gesundheitlichen Gefahren einhergeht. Die Dosis des Hormonpräparats kann dann beim nächsten Behandlungszyklus reduziert werden.

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