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Endometriose

Endometriose ist ein chronisches, aber gutartiges gynäkologisches Problem, das bei Frauen im gebärfähigen Alter auftritt. Dabei wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut (med. Endometrium) ähnelt, an einem oder mehreren Organen. Eine Endometriose kann nicht nur die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke betreffen, sondern beispielsweise auch das Bauchfell, den Darm und die Blase. Die als Endometriose-Stellen bezeichneten Gewebewucherungen oder -läsionen wachsen und bluten, sodass sich das Gewebe entzündet und mit der Zeit Narben entstehen. Diese Gewebeveränderungen erschweren die Befruchtung oder Implantation eines Embryos.

Was sind die möglichen Ursachen einer Endometriose?

Die Ursachen der Endometriose sind nicht abschließend geklärt. Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum Gewebeveränderungen auftreten. Darunter fallen:

  • die Ausbreitung von Endometriumzellen in den Bauchorganen aufgrund des Rückflusses von Menstruationsblut (retrograde Menstruation)
  • die Ausbreitung von Endometriumzellen über die Blut- und Lymphgefäße
  • genetische Faktoren, die eine Läsion auslösen
  • Fehlfunktionen des Immunsystems
  • Umwelteinflüsse, insbesondere Umweltschadstoffe wie PCB, DDT und Dioxine, die das Hormonsystem stören

Die komplexen Symptome und die Entwicklung von Endometriose deuten darauf hin, dass es keine einzelne Ursache für ihre Entstehung gibt. Es ist viel wahrscheinlicher, dass ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren die Krankheit verursacht.

Wie wird eine Endometriose behandelt?

Es gibt zwei grundlegende Behandlungsoptionen für Endometriose-Patienten, die an Unfruchtbarkeit leiden. Bei einer minimalen Endometriose wird in einem ersten Schritt das gesamte nachweisbare Endometriumgewebe entfernt und beobachtet, ob eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege eintritt. Wenn eine schwere Endometriose vorliegt oder sie wiederholt auftritt, empfehlen wir nach der Operation eine In-vitro-Fertilisation, um die Chancen einer erfolgreichen Schwangerschaft zu verbessern.

Voruntersuchungen zur Behandlung einer Endometriose

Es erfolgt stets eine detaillierte Diagnose sowie eine Beratung mit unseren Ärzten vor der Entfernung des Endometriumgewebes, um die Behandlungsziele für jeden Patienten individuell festzulegen. Daran schließt sich die Behandlung der Endometriose an:

  • Diagnose: Die Diagnose wird in der Regel mithilfe einer Untersuchung des Bauchraums (Laparoskopie) gestellt. Kleinere Endometriose-Stellen können während dieses Eingriffs sofort entfernt werden, z. B. durch Laser oder Hochfrequenzstrom.
  • Behandlung: Wenn die Diagnose auf ausgedehnte Gewebsveränderungen oder Wachstum in schwer erreichbaren Bereichen hindeutet, werden diese durch einen Bauchschnitt (Laparotomie) entfernt.

Bei Patientinnen, die schwanger werden möchten, hat die vollständige Organerhaltung höchste Priorität. Schwere endometriale Läsionen der Gebärmutter oder der Eileiter können daher manchmal nicht vollständig entfernt werden. In diesen Fällen wird eine künstliche Befruchtung nach der Behandlung empfohlen.

Endometriose - Zahlen und Fakten

  • Nach Uterusmyomen (gutartigen Tumoren) ist die Endometriose die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung.
  • Schätzungsweise 7-15 % aller Frauen in gebärfähigem Zustand sind von Endometriose betroffen, wobei sie bei vielen nie diagnostiziert wird.
  • Die Zahl der Endometriose-Neuerkrankungen wird auf 40.000 pro Jahr geschätzt.
  • Die Endometriose bleibt oft lange Zeit unentdeckt - nach Beginn der ersten Symptome dauert es im Durchschnitt sechs Jahre bis zur Diagnose.
  • Endometriose-Patientinnen können Patientinnen mit Fruchtbarkeitsproblemen sein, die durch die Krankheit verursacht werden, sowie Schmerzpatientinnen ohne Fruchtbarkeitsprobleme, die an den körperlichen Symptomen einer Endometriose leiden.

Quelle: Stiftung Endometriose-Forschung, Deutschland

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