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Eizellspenderin werden

In den letzten Jahren haben sich immer mehr junge Frauen dazu entschlossen, unfruchtbaren Paaren und alleinstehenden Frauen das größte und schönste Geschenk zu machen, das es gibt. Aufgrund von Erkrankungen wie Krebs, vorzeitigen Wechseljahren, Turner-Syndrom oder Erbkrankheiten können viele Frauen nicht mit ihren eigenen Eizellen schwanger werden. Als Eizellspenderin helfen Sie diesen Frauen, sich ihren Traum vom eigenen Kind zu erfüllen.

Spenden Sie Ihre Eizellen und schenken Sie Leben

Leider gibt es nicht genug Eizellspenderinnen in Dänemark. Viele Frauen müssen ins Ausland reisen, um Eizellspenden von anderen Frauen zu erhalten. Glücklicherweise gibt es in diesem Land immer mehr Frauen, die das Gefühl haben, etwas bewirken zu können indem sie Eizellspenderinnen werden. Auf diesem Weg können Sie kinderlosen Frauen helfen, die selbst keine Eizellen bilden können. Frauen und Paare, die dank Ihrer Spende endlich die Möglichkeit haben, ihre eigene Familie zu gründen, sind Ihnen zutiefst dankbar für Ihre Spende.

Dänisches Gesetz zur Eizellspende

Nach dem dänischen Gesetz dürfen Frauen oder Eizellspenderinnen keine Bezahlung für ihre Eizellen erhalten. Seit dem 1. Juli 2016 ist es gesetzlich zulässig 7.000 DKK für die tatsächliche Spende anzubieten. Die Entschädigung muss die Transportkosten und andere mit der Spende verbundenen Kosten decken.

Was sind die Voraussetzungen für Sie als Eizellspenderin?

Als Eizellspenderin müssen Sie die Anforderungen des Landes erfüllen, in dem die Eizellspende stattfindet. Zum Beispiel muss eine Eizellspenderin in Dänemark zwischen 18 und 35 Jahre alt sein. Sie müssen körperlich und geistig gesund sein. Darüber hinaus müssen Sie auf Erb- und Infektionskrankheiten (Hepatitis, HIV und Syphilis) getestet werden. Insgesamt dürfen Sie sechs Mal spenden.

Denken Sie daran: Sie können Ihre Entscheidung jederzeit überdenken (allerdings nicht später als am Tag der Eizellentnahme).

Der Ablauf der Eizellspende

1. Unverbindliches Gespräch

Der Vorgang beginnt mit einem unverbindlichen Gespräch mit unserem Arzt. Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Ablauf sowie zu ethischen und rechtlichen Hintergründen der Eizellspende. Sie können wählen, ob Sie anonym spenden möchten oder nicht.

2. Ultraschalluntersuchung

Wenn Sie nach dem Gespräch mit unserem Arzt immer noch Eizellspenderin werden möchten, bitten wir Sie, einen Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Erbkrankheiten auszufüllen. Vor Beginn der Behandlung führt der Arzt eine vaginale Ultraschalluntersuchung Ihrer Eierstöcke und der Gebärmutter durch. Zudem wird ein Bluttest auf Infektionskrankheiten bei Ihnen vollzogen. Darüber hinaus benötigen wir von Ihnen eine Spendenerklärung, die Sie unterschreiben müssen.

3. Verschreibungen von Medikamenten für die Hormontherapie

Eine unserer Arzthelferinnen wird nun den weiteren Ablauf mit Ihnen durchsprechen, Ihnen erklären, wie Sie die Hormone einnehmen müssen und alle weiteren Fragen beantworten. Sie erhalten alle erforderlichen Medikamente von der Klinik. In der Woche vor Beginn Ihrer Menstruation können Sie an der ersten Sitzung teilnehmen.

4. Die Hormonbehandlung

Am zweiten Tag Ihres Zyklus, das heißt am Tag nach Beginn der Menstruation, beginnen Sie mit der Einnahme des follikelstimulierenden Hormons (FSH). Die Hormone regen den Körper dazu an, mehr Eizellen zu produzieren und werden einmal täglich mit einer Injektion durch die Bauchwand verabreicht. Sie sollte täglich stets zur gleichen Zeit verabreicht werden (+/- eine Stunde). Am siebten Tag Ihres Zyklus nehmen Sie nun das Hormon mit dem Namen Orgalutran ein, welches einen zu frühen Eisprung verhindert.

5. Kontrolluntersuchung in der Klinik

Die nächste Untersuchung findet acht bis zehn Tage nach dem ersten Treffen statt. Hier können wir überprüfen, ob die Behandlung die Eierstöcke zur Produktion einer geeigneten Anzahl von Follikeln angeregt hat. Bei Bedarf passen wir die Dosierung an und vereinbaren einen Termin für eine weitere Untersuchung. Die meisten Frauen benötigen eine Stimulation von zehn bis zwölf Tagen, bevor die Entnahme der Eizellen geplant werden kann. In jedem Fall werden Sie zwei Tage vor der Entnahme der Eizellen informiert.

6. Injektion des Eisprunghormons

Sobald die Eizellen voll ausgereift sind, kann die Eizellenentnahme geplant werden. Sie werden rechtzeitig benachrichtigt, wann das Hormon für die Auslösung des Eisprungs injiziert werden soll. Diese Injektion muss immer abends erfolgen, im Normalfall 34–37 Stunden vor der Eizellenentnahme. Etwa 40 Stunden nach der Injektion erfolgt der Eisprung und die Eizelle kann nun freigesetzt werden.

So bereiten Sie sich auf eine Eizellenentnahme vor

  • Bevor die Eizellen entnommen werden ist es ratsam ein leichtes Frühstück ohne Milchprodukte zu sich zu nehmen.
  • Sie nehmen den mit Ihnen vereinbarten Termin wahr, der etwa 1 - 2 Stunden dauern wird.
  • Wenn Sie alleine sind, empfehlen wir Ihnen, jemanden mitzubringen, da Sie aufgrund der Medikamente, die wir Ihnen während des Entnahmeeingriffs verabreichen sowie der unten angegebenen Präparate nicht fahrtüchtig sind.
  • Ungefähr 1 Stunde vor Ihrer Ankunft in der Klinik nehmen Sie 1 Diazepam 5 mg Tablette zur Sedierung und 2 Pinex 500 mg Tabletten zur Schmerzlinderung ein.

Entnahme der Eizellen

Die Eizellenentnahme selbst wird durchgeführt, indem unter Ultraschall-Kontrolle eine feine Nadel durch die Vaginalwand in den Eierstock eingeführt wird. Die einzelnen Follikel werden drainiert und die Eizelle wird zusammen mit der Flüssigkeit extrahiert. Wir versuchen, alle Follikel zu entleeren. Sie werden sofort informiert, wenn wir eine Eizelle gefunden haben. Allerdings enthält nicht jeder Follikel eine Eizelle. Ein biomedizinischer Labortechniker lokalisiert die Eizellen in der Flüssigkeit, die extrahiert wurde, mit einem Mikroskop. Sie können den Vorgang der Eizellenentnahme auf dem Ultraschallmonitor verfolgen und die entnommenen Eizellen auf einem Fernsehbildschirm sehen. Die Eizellenentnahme selbst dauert normalerweise 5-10 Minuten. Nach dem Eingriff ruhen Sie sich ungefähr 1 Stunde in der Klinik aus.

Nach der Eizellenentnahme

Wir empfehlen Ihnen sich den Rest des Tages zu Hause auszuruhen. In den folgenden Tagen können leichte vaginale Blutungen auftreten (ähnlich wie bei einer leichten Menstruation). Das Blut kommt von den Einstichen der Nadel in die Vagina - nicht von der Gebärmutter. Sie können auch leichte Schmerzen verspüren, die mit Paracetamol gelindert werden können. Sie müssen nach Hause begleitet werden, da Sie in den folgenden 24 Stunden nicht Auto fahren dürfen. Wenn möglich, sollten Sie auch den Rest des Tages nicht alleine bleiben. Es kann bis zu einer Woche nach dem Eingriff zu leichten Beschwerden kommen.

Wenn nach der Entnahme der Eizellen starke Blutungen, starke Schmerzen oder Fieber auftreten, rufen Sie uns bitte sofort an und verlangen Sie eine Rücksprache mit einer Krankenschwester oder einem Arzt.

Risiken für die Spenderin

Komplikationen treten nur selten auf - dennoch sollte die Spenderin immer gründlich darüber informiert werden, bevor sie sich dazu bereit erklärt, ihre Eizellen zu spenden. Im Rahmen des Best Practice werden Komplikationen durch die Verwendung möglichst sorgfältiger Protokolle bei der Stimulation vermieden.

Die Hormonstimulation kann einige Nebenwirkungen verursachen, z. B. die Entwicklung eines ovariellen Hyperstimulationssyndroms (OHSS). Die Frau kann dabei starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Atemnot entwickeln. Bei der Entstehung dieser Symptome ist möglicherweise eine Untersuchung oder ein Aufenthalt der Spenderin im Krankenhaus notwendig.

Eine Eizellenentnahme kann zu Blähungen, verlangsamter Wundheilung, Infektionen oder Blutungen führen. Während der Entnahme von Eizellen können auch die umgebenen Organe Schaden nehmen. 

Wo fange ich an?

Führen Sie ein unverbindliches Gespräch mit unserem Eizellspender-Team. Gelegentlich veranstalten wir auch einen Abend zum Thema Eizellspende, zu dem wir Eizellspenderinnen, Empfänger und Spenderkinder einladen.

 

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